Die Sonne scheint, es ist nicht zu heiß – heute geht es wieder mit dem Drahtesel in die Umgebung. Der Kptn. plant mit seiner Bikemap-App einen Weg nach Moncarapacho. Was später, als sämtliche Sauerstoffreserven aus dem Kopf abgezogen werden und nur noch in den Tretmechanismus strömen, auch zu Montecappuccino cchino oder Monchichi wird.
Der App folgen wir also auch einfach ohne Einsatz des Gehirns. Wir genießen die schöne Landschaft auf den netten Nebenstreckenstraßen. Fotos werden gemacht. Blumen und Essbares, wie Mandarinen und Mandeln am Wegesrand gepflückt. Es läuft wunderbar.




















Der Cappuccino auf dem Marktplatz von Moncarapacho bringt die Lebensgeister zurück – begleitet von einer Einwanderer-Rentner-Band.
Katrin will noch unbedingt einen Blick auf den hiesigen Cementario (Friedhof) werfen um sich dort die Gepflogenheiten und Grundstücke anzusehen. Sehr interessant. Es gibt Häuser (ca. 6qm) in denen 8 Menschen, jeweils 4 übereinander, in ihren Holzkisten untergebracht sind.
Weiter geht die Fahrt Richtung Luz de Tavira – dort versuchen wir mit knurrendem Magen eine geöffnetes Restaurante zu finden – nix zu machen. Wir schleppen uns den Küstenfahrradweg entlang in das heimische Fuseta, aber auch hier wurden die Bürgersteige bei unserer Ankunft hochgeklappt. Mit wirklich letzter Kraft bekommen wir in der Bar unseres Campizmos jeweils eine Portion Hamburguesa, bevor sämtliche Fortbewegungsfunktionen aussetzen.
Rad und Tour.