Heute ist das Deutschlandspiel schon um 13h – wie sollen wir das bloß schaffen.
Vorher baden wir im echt kalten Atlantik, sogar für uns abgehärtete Ostseeschwimmer. Im Wasser steht eine französische Turngruppe in Seehundanzügen und applaudieren uns, als wir in unserer Badekleidung ins Wasser laufen. Da wird natürlich nicht gezögert, sondern zack sind wir unter Wasser. Wir schwimmen gegen die Strömung an und bleiben doch auf der Stelle. Ganz schön wild heute, die See.
Zurück auf dem Campingplatz gibt es schnell ne warme Dusche und dann ab vor die Glotze – Deutschland gegen Japan (ohne Worte). Damit hat sich wohl die WM erledigt. Es gibt Stimmen, die sagen: „Boykott durch die Hintertür, geht doch!“ Also müssen sich die Fußballfans unter uns einen Plan B und C ausdenken: B ist Portugal und C ist Spanien. Es muss ja weiter gehen.








Dann satteln wir die Räder und fahren in den örtlichen Supermarkt… (ein bisschen weh tut es noch immer) wir sind etwas abgebrannt.
Weil der Kühlschrank gerade leer ist, wird er mit Essig geputzt, bevor er wieder beladen wird… das war dringend nötig. Abends bekochen uns Enno und Katrin nach einem leckeren Knoblauchnudelrezept – Nudeln zum Liegenbleiben – ach ne – wir müssen abwaschen.
Papp und satt.