GioVANni on Tour

Bullitörns: el Hierro, La Gomera, Portugal, Algarve, Griechenland, Peloponnes, Corfu, Italien, Elba

Zurück in den Süden

Die Nacht beginnt um 23.45h und endet um 2h. Marianne fährt uns bei angesagtem Eisregen nach Fuhlsbüttel. Man soll ja 2 Stunden vorher (5h) da sein. Wir stehen also pünktlich um 3h auf der Matte und vor der verschlossenen Tür des Flughafens. Zum Glück entdeckt die Erste einen geöffneten Ankunftsbereich und wir müssen nicht jämmerlich erfrieren – der Kptn. hat sich nämlich bekleidungstechnisch schon halbwegs auf die Algarve vorbereitet.

Der Spürsinn der Ersten geht sogar soweit, dass sie einen Fahrstuhl entdeckt, der uns klamm und heimlich in den Departures Bereich bringt. Außer den Menschen auf ihren Wischautos ist hier niemand. Wir machen uns noch eine Stunde lang auf einer Bank breit. Der Kptn. hätte sich zwar sehr gerne angeboten mal n Stündchen auf so einem Wagen auszuhelfen, aber irgendwie fallen die Augen doch nochmal zu.

Die Sicherheitskontrolle verläuft reibungslos und unser Flieger steht auch schon bereit.

Der Kptn. hat diesmal breitere Sitze, Einzelbetreuung und ein Frühstück dazu gebucht. Allerdings muss er das Frühstück in einem kleinen Beutel kurz vor der Landung wieder zurückgehen lassen.

Ihhhh Bäääh.

Die Flugzeugtür geht auf… 18 Grad – Sonne – 30 Grad unterschied zu Hamburg. Des Kptns. Blässe verlässt sein Gesicht. Jetzt bemerkt die Erste, dass sie im verschneiten Kiel vergessen hat, ihre Winterstiefel gegen die Sommerschuhe einzutauschen. 

Der nette Uberfahrer bringt uns zu GioVANni zurück.

Juhuuuu – wir sind zurück. Enno und Katrin haben unseren Campizmo schon verlassen und warten mit Henry vor dem Eingang, wir freuen uns riesig über dieses Empfangskomitee. Die Erste tauscht ihre gefütterten Stiefel gegen die einzigen anderen Schuhe an Bord: Badelatschen. 

Wir verabschieden uns von Jürgen und Petra & Thomas und Anke und machen uns auf den Weg nach Huelva (Spanien) in der Bucht von Cádiz, fort fährt morgen unsere Fähre auf die Kanaren ab.

Henry lockt uns erst zu Lidl und dann auf einen coolen Parkplatz direkt am Stand – nur 10km von der Fähre entfernt.

Den Sonnenuntergang erleben wir mit Ach und Krach – Wir sind ja nun ca. 36h fast durchgehend wach. Die Streichhölzer brechen weg.

Pi und warm.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

Antworten

© 2026 GioVANni on Tour

Thema von Anders Norén