GioVANni on Tour

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Der Flug des Grauens

Zwei Joghurts mit ein paar Körnchen hat der Supermarkt von gestern Abend noch ausgespuckt. 

Das Taxi kommt pünktlich und bringt uns zum Aeroporto.

Ein richtiges Frühstück gibt’s am Flughafen. Nicht das beste aber dafür das teuerste… 

Endlich gehts zum Bording und wir sitzen im Flieger.

Der Käptn. Sieht die Metaller vor sich und denkt, er müsse sich fürs Wackener Dorffest auch so langsam mal lange Haare wachsen lassen. Die Erste sucht ihm bei Ebay Dreadlocks Extension raus – falsche Veranstaltung.

Wir sitzen jetzt schon etwas länger im Flieger und warten auf den Start (eine Stunde).

Wir erfahren sogar etwas über die Gründe: Erst haben sie die Tür verbeult, als die getankt haben. Das Flugzeug wurde beim Tanken schwerer und hat sich abgesenkt und die Treppe hat die Tür verklemmt – einmal mit Profis arbeiten. Als zweites ging die Tankanzeige nicht richtig. Die Anzeige sagt, wir hätten zu wenig Sprit. Zum Glück haben die n Peilstab mal rausgezogen und den Füllstand gecheckt – alles gut – na den Tipp hätte der Käptn. denen aber auch verraten können. 

Die Idee, einen Streichholz in den Tank zu werfen um nachzugucken – HaltmalmeinBier-Variante -, wurde verworfen. Zum Glück ist auch heute nicht Freitag der 13. – sondern Samstag der 14. – also alles im grünen Bereich. 

Schließlich kann die Erste nach einer Stunde Wartezeit im Flieger nicht mehr sitzen und der Käptn. hat nun auch keine Lust mehr und will lieber doch wieder aussteigen. 

Aber dann sagt die hübsche blonde Flugzeugkapitinöse durch – sie heißt Christina Meier – dass jetzt doch alles gut ist, und dass wir jetzt starten – der Kptn. sagt zur Ersten „Meinste die ist überhaupt schon volljährig und darf Autofahren“ – er bekommt aber nur n bösen Blick und n Ellenbogen zwischen die Rippen. 

Naja – das Tanken kann se ja nochmal üben. Jetzt versuchen wir zu starten. 

Das wird bestimmt n richtig guter Flug mit verzogener Tür und halbvollem Tank. Bestimmt ist der Klotank mittlerweile auch schon voll und die Cola auch alle. 

Kaum sind wir gestartet, setzt sich des Kptns. Sitznachbar auf eine freie Sitzreihe, dabei hat der Kptn. doch gar nix Böses getan. Egal. Nun haben wir drei Sitze zum Ausbreiten. Jetzt muss nur noch der Vogel oben bleiben und die Tür nicht anfangen zu ziehen. 

Einmal Tapas mit Icetea und Cola bitte und eine Brezel – es läuft – äh fliegt. 

Der Sprit reicht. Marianne holt uns wohlbehalten und unbeschädigt im HH-Airport ab und bringt uns nach Ohe, wo unser Auto steht.

Einen nächtlichen Happen gibt es noch in Ohe – dann sind wir schon wieder auf der Autobahn nach Kiel.

Um Mitternacht sind wir zu Hause – eine Stunde haben uns die Spanier ja doch noch unterwegs geklaut.

Over und aus.

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