Der Wind rüttelt am Morgen am Auto, es pfeift uns um die Ohren. Wir wagen einen Blick nach draussen, fast wird uns die Tür aus der Hand geweht. Und kalt ist es hier oben auch, die Heizung schlägt an. Entschädigt werden wir mit einem Blick aus dem Schlafzimmerfenster über grüne Wiesen, Büsche und Blumen. Ein wunderschönes Fleckchen haben wir hier gefunden.
Das Gofiobrot ist heute nicht ganz aufgegangen, gebacken schmeckt es trotzdem. Enno und Katrin sind schon losgefahren, einen Wanderspot suchen, uns ist nicht nach Wandern, wir haben von unserem Kieltrip eine fiese Erkältung mitgebracht. Die muss heute erstmal auskuriert werden. Es gibt Honigtee, Lutschbonbons und Mandarinen. Der Käptn hat am Morgen keine Stimme, zum Abend nimmt sie einen sonoren Basston an.
Wir entscheiden uns, nach Tacoron zu fahren, wahrscheinlich die einzige Stelle auf der Insel, wo das mit dem Wind erträglich ist. Außerdem ist es gleich 5 Grad wärmer am Wasser.







Der Imbiss hat geöffnet, den müssen wir natürlich ausprobieren. Queso Hierro y un Agua sin gaz pro favor. Also Käseteller mit Leitungswasser, auf deutsch.
Da kommen Enno und Katrin von ihrer Wanderung, wir bauen wieder eine Wagenburg. Die beiden haben Kohl und Thymian und Mangold gepflückt und kochen daraus ein leckeres Gulasch. Das Schwein dazu wurde im Supermarkt erjagt. Es heißt Carne Fiesta oder so ähnlich.
Dabei füllt die Solarzelle unsere Stromspeicher.
Morgen gehen wir auch wieder schwimmen – hoffentlich.
Bass und Stimme