GioVANni on Tour

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Faro de Orchilla

Der Kptn. ist so unglaublich aufgeregt. Die Henrycrew hat von extrem schmalen und steilen Wegen berichtet, die man fast nur zirkusmäßig auf zwei Rädern befahren kann. Neben diesen Wegen gibt es Abhänge die in die allertiefsten Schlünde der Vulkane tausende von Metern hinab gehen. Ab und zu wurde berichtet, dass drachenartige Wesen (a la Herr der Herr der Ringe) Wohnmobile mit ihrer Schwanzspitze durchstechen und in die Tiefe ziehen… 

Dabei wollen wir uns doch eigentlich nur mal den Leuchtturm Faro de Orchilla an der Westspitze der Insel ansehen. 

Aber der Kptn. ist auf alles vorbereitet und hat in seinen Träumen sämtliche Szenarien durchgespielt – es kann also nichts schief gehen. 

Bevor wir uns auf den Serpentinenweg westlich des El Golfo Tals in machen, verproviantieren wir uns auf dem Mercadillo in La Frontera (es ist ja Sonntag) für die nächsten Tage in der Einöde die wir hoffentlich erreichen – möglichst ohne Drachenbegegnung und Zweiradeinlagen.

Nach den Einkäufen trinken wir uns in einem Café noch mit einem Barraquito Mut an.

Nach dem Lavafeldern bei den Arenas Blancas beginnen die Serpentine nach oben. Die Straße ist schon recht schmal und atemberaubend – aber auch atemberaubend schön. Wahnsinnige Ausblicke auf die Lavalandschaft und das Meer. Als der Leuchtturm in Sichtweite kommt (Faro de Orchilla) gehts es gemäßigt auf schmalen Teerstraßen wieder bergab. Es gibt allerdings mehr als genügend Ausweichmöglichkeiten für entgegenkommende Fahrzeuge (auch andere WoMos) und alle Verkehrsteilnehmer fahren wirklich sehr vorsichtig um umsichtig. Ein schöner Weg bis zum Leuchtturm und komplett geteert.

Dort angekommen suchen wir den Eingang zu einer ganz besonderen Höhle – aber davon morgen mehr.

Handynetzlos fahren wir weiter nach unten an die Küste zum Laja de Orchilla – ein wunderschöner Grillplatz mit Bademöglichkeit und Toiletten.

Wir sind begeistert, der Kptn. findet, der beste Platz bis jetzt. Katrin richtet „ihre“ Outdoorküche gleich unter einem der Schattenspender professionell ein und bekocht uns mit einem leckeren Curry. Wir lernen Constanze kennen. Sie reiste alleine in ihrem Kleinwagen und möchte sich in unsere Nähe stellen. Wir haben alle zusammen einen wunderschönen Abend an diesem traumhaften Ort. Und ganz ohne Drachen. 

Ende und Welt

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