GioVANni on Tour

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Guadiana – Alcoutim

Um 6 Uhr klingelt der Wecker. Die Erste ist allerdings schon ab halb sechs wach und rödelt herum. Der Schönheitsschlaf des Kptns. wird mal wieder jäh gestört. Um 6.30h haben wir einen Termin am Frühstücksbüffet – leider fällt es heute eher mager aus – was der Kptn. morgenmuffelmässig sehr bemängelt. Es gibt nur einen Croissant mit Kaffee und Saft. Irgendwie schafft die Erste es aber noch dem Servicepersonal einen Joghurt aus dem Ärmel zu leiern. Die Laune steigt.

Wir verlassen unsere Kabine und begrüßen Giovanni auf dem Autodeck. Er hat die Überfahrt nach Huelva (Südspanien) ebenfalls bestens überstanden. 

Endlich macht der Dampfer fest und wir können das schlecht belüftete Autodeck verlassen und in die frische Frühlingsmorgenluft (10 Grad) von Südspanien aufbrechen. Wir fahren auf der Autobahn nach Westen Richtung Portugal, vor allem um uns unsere geklaute Stunde zurück zu holen und um uns den Rio Guadiana näher anzusehen, den kennen wir nämlich noch nicht.

Vorher holen wir allerdings auf einem Rastplatz etwas Schlaf nach. Gegen 10h wird es deutlich wärmer in Giovanni – bei 25 Grad in der prallen Sonne herumstehen geht nicht. 

Klimaanlage an und weiter. Wir überqueren den Grenzfluss und biegen dann nach Norden ab. 

Auf Straße entlang des Flusses bekommen wir einen Eindruck. Hier liegen viel Yachten vor Anker. Rechts und links sanfte grüne Hügel – eine wunderschöne Landschaft.

In Alcutim steht Ulli von der SY Men Goë am Straßenrand und hält den Daumen in die Luft. Er führt uns zu einem wunderschönen Stellplatz nahe des Ortskerns an einem Seitenarm des Guadiana. Hier gibt es alles was das Camperherz sich wünscht. Strand, Bar, Toilette und Ruhe.

Wir wechseln das Gefährt und tuckern im Beiboot zur Men Goë hinüber. Wat schön hier anner Elbe.

Es gibt viel zu besprechen bei einem kühlen Getränk und einer tollen Aussicht auf die gegenüberliegenden Orte Alcoutim und Sanlúcar. Ulli ankert genau auf der Grenze zwischen Portugal und Spanien. Der wirklich einzige Streß sind die Probleme mit den verschiedenen Uhrzeiten und die damit verbunden Probleme bei Verabredungen.

Um 19 h (portugiesischer Zeit) haben wir schon den ersten Termin – ein Seglertreffen in der Beachbar neben unserem Bullistellplatz. Eine lustige Runde von vielleicht 15 Seglern diskutieren in diversen Sprachen bei diversen Bieren – plötzlich stehen Arne und Alex in der Tür.

Wiedersehens und freude.

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