GioVANni on Tour

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Eine Seefahrt, die…

Der Kptn. darf heute Dampfer fahren. Das Wetter ist schön und es regt sich kein Lüftchen – segeln ist also nicht angesagt. Das sieht man mit einem geschärften Seglerblick auch sofort an den auf dem See treibenden 49ern. Aber son Motordampfer kommt immerhin gut voran.
Das Ziel soll Malcesine sein. Ein kleiner hübscher Ort mit vielen historischen Bauwerken zum Bewundern. Unser Dampfer startet in Torbole und bringt uns nach fast einer Stunde Fahrt an den Anleger von Malcesine. Mit mindestens zwei bis drei Reisegruppen wirft er uns dort an Land. Wir versuchen, den geführten Touren durch geschicktes Hakenschlagen in den engen Gassen zu entkommen – vergebens. Immer wieder tauchen neue Tourigruppen überraschend hinter der nächsten Ecke auf und werden von ihrem Reiseleiter bespaßt.

Wir geben schließlich auf und setzen uns auf eine Bank an einem kleinen Mirador um zu frühstücken (2.). Der Gardasee ist wunderschön, im Norden ragt er in die Berge hinein und im Süden wird er breiter und die steilen Hänge an der Küste verschwinden. Wir genießen noch ein wenig die kleine Stadt und das Hafenleben, bevor wir den nächsten Dampfer zurück nach Riva del Garda nehmen. Torbole wird erst viel später angefahren. Aber von Riva nach Torbole sind es zu Fuß nur etwa 3 km. Der Kptn. hat, bevor er diese Aussage an die erste Offiziöse weitergab, aber sicherheitshalber noch die Höhenmeter auf dem Weg von einem Ort zum Anderen gecheckt und als unkritisch befunden.
Es wird schon langsam dunkel, als wir von unserer kleinen Wanderung auf dem Campingplatz ankommen. Der Plan für das Abendessen lautet: Pizza. Wir sind dabei. Kurz bevor der Regen einsetzt sind wir glücklich und satt.
Dampfer und Fahrt

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