Die Motorräder auf der Crossbahn am Fuße des Monte Titano fangen früh an ihre Runden zu drehen. Der Kptn. versucht das Kreischen der Motoren noch eine Weile in seinen Träumen unterzubringen. Diese hohen Drehzahlen sind aber nix für ihn. Er steht mehr auf Dieselmotoren bei denen man halbwegs die Drehzahl mitzählen kann. Der Traum zerplatzt. Ohne Frühstück brechen wir auf und kurven den Berg hinunter an der Küstenautobahn entlang weiter nach Süden.
Der Plan war 300km zu fahren. Die Reisemannschaft fühlt sich aber noch so fit, dass wir noch 200 km dranhängen und schließlich auf einem schrecklichen Parkplatz für LKW nahe der Autobahn landen. Aber nun ist es spät und wird auch schon dunkel. Wir drücken mürrisch die verlangten 20 Euronen für nichts ab und versuchen den Ärger mit einer schönen Griechenlanddoku zu verdrängen.
Immerhin: Den ganzen Tag hat die Sonne geschienen, es war 27 Grad warm und wir haben die Fähre nach Griechenland für morgen Nacht gebucht.
Staub und Platz.