Wir kommen heute also erst später los, weil wir mal wieder Wäsche waschen müssen. Wir erkunden derweilen das Internet nach neuen Spots für die weitere Erkundung hier in Stoupa und die südliche Mani, bis die Wäsche hinter dem Bulli bei einer leichten Brise in der Sonne hängt.
Der Kptn. hat für heute einen Wasserstrudel (nicht Apfel) und eine Unterwasserhöhle entdeckt. Morgen könnten wir zu einer Tropfsteinhöhlen fahren. Mit Booten fährt man vom Meer dort hinein… sehr spannend finden wir.
Auf gehts… Der Kptn. sucht den gefährlichen Strudel vor der Küste – vielleicht gibt es hier ja sogar Zwergpiraten (siehe Kptn. Blaubär). Nach ein paar Sackgassen landen wir schließlich auf einem kleinen Parkplatz am Meer von dem aus man den „Strudel“ sehen kann. Heute ist er allerdings wenig strudelig, sondern er eine Plattwasserstelle ohne Wellen 🌊. Aber wir haben es gefunden und sind begeistert. Genau unter dem Parkplatz auf dem wir stehen, soll eine Höhle sein, die man vom Wasser her beschwimmen kann. Wieder erobern wir auf diversen Umwegen eine Landzunge von der wir ins Wasser können um in die Höhle zu schwimmen. Leider ist es heute ganz schön wellig und die Landzunge echt schroff. Wir trauen uns nicht ins Wasser zu gehen, sondern nehmen lieber den normalen Badestrand, um uns abzukühlen.
Das Wasser ist etwas kühler geworden nur noch 21 Grad. Es ist wunderbar weich und kristallklar bzw. türkisblau (je nach Blickwinkel). Jetzt wissen wir, Fotos aus Griechenland sind nicht nachcoloriert, auch wenns so aussieht. Nach 15 Minuten im Mittelmeer sind wir wieder auf Normaltemperatur heruntergefahren.
Die Erste entdeckt eine literarische Besonderheit in einer kleinen Felsnische am Strand. Hier stand mal die Hütte von Nikos Kazantzakis (bis 1927), der Autor vom „Alexis Zorbas“ bzw. „The Greek“. Verrückt.
kristallklar und türkisblau.