Regen und Gewitter läßt uns in der Nacht mehrmals aufschrecken. Es hat wirklich ordentlich geschüttet müssen wir am Morgen leider feststellen. Denn das viele Wasser, das heute Nacht vom Himmel fiel, ist leider nicht an unserer „Regen“-markise abgelaufen, sondern es hat sich ein ordentlicher Wassersack gebildet. Ab jetzt wird die Markise am Ende wieder schräg aufgestellt.
Auch wenn es den Idealvorstellungen des Kptns. total widerspricht – ne schräge Markise, wie sieht denn das aus – aber es hat wohl seine Berechtigung.
Akribisch kümmert sich der Kptn. heute mal um den Schattenspender – von unten hat sie schon etwas Schmutz angesetzt. Er macht sich ordentlich lang – so lang es halt geht – und putzt die Plane schön sauber.
Die Erste meint, wir müssen uns jetzt auch mal dringend putzen und wir gehen im Meer schwimmen und anschließend unter die Süßwasserdusche – alles ist nun wieder blitze blank sauber, Markise und Käptn.
Beim Kochen hören wir das neue Hörbuch von Eschbach: der schlaueste Mann der Welt. Der betitelt sich als der schlaueste Mann, weil er das Nichtstun kultiviert hat. Da können wir mithalten. Er spricht uns sozusagen aus der Seele. Auch wenn der meint, dass Nichtstun manchmal als Meditation betitelt wird. Wir beschließen auf jeden Fall bis Dienstag noch hier zu bleiben und diesen Platz als unseren längsten Aufenthalt zu nutzen. Denn am Dienstag gibt es 80% des Tages Regen. Erst danach wollen wir uns auf die Erkundung der letzten Halbinsel der Peloponnes machen.
Nichts und tun.