Der Regen hört auf und die Sonne sucht sich ihren Weg durch die Wolkenlücken. Für die nächsten Tage planen wir den letzten Finger – den Daumen – der Peloponnes zu befahren. Nachdem wir uns bei einem Lidl mit Frischfleisch versorgt haben steuern wir die Doline von Dydima an – bei dieser Doline handelt es sich um eine eingestürzte Höhle. Die Doline hat einen kleinen Eingang über ein Treppe nach unten zu einer Kirche. Wir sind beeindruckt, als wir in die Doline eintreten. Ein kleiner Weg führt einmal ganz herum. Der Kptn. will Drohne fliegen – aber leider regnet es etwas… Schade.
Weiter geht der Törn zu einem Lost Place. Dem Saladi Beach Hotel. In den 80er Jahren haben einige katholische Einheimische dafür gesorgt, dass dieses FKK Hotel – vorwiegend von Deutschen besucht – geschlossen wird. Die Nackideis suchten das Weite.
Das Hotel steht also seit den 80ern leer. Es ist ziemlich gruselig, durch das Gebäude zu wandern. Alles was man irgendwie zerstören kann, wurde zerstört. Es liegen überall Scherben, Splitter, Holzplatten, alte Matratzen, Telefone usw. usw. herum. Wenn man versucht, den Blick unter den Schutt zu lenken, findet man aber auch die Reste schöner Fliesen und Teppichböden. In einem Zimmer entdecken wir sogar noch alte Buchungsunterlagen – verrückt. Wir steigen bis in die 8. Etage hinauf und können auf das Dach gucken.
Die Badelandschaft, den Minigolfplatz und die Terrassen hat sich die Natur größtenteils zurück geholt.
Wir haben gehört, dass sich ein Investor gefunden haben soll, der in 1-2 Jahren aus dieser Bauruine wieder ein Hotel machen will.
An dem Strand vor dem Hotel stellen wir uns zu anderen Bullifahrern dazu.
Sun und Downer.