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Ochsenbauch Bucht

Der Kptn. versteht den Namen nicht: „Ochsenbauchbucht“. Wir wollen dem heute auf den Grund gehen. Als erstes fliegt er mit der Drohne drüber und macht Fotos von allen Perspektiven. Dann suchen wir einen Ochsen, drehen den auf den Rücken und studieren den Bauch. So der Plan.

Auf dem Weg zur Bucht merken wir, dass uns noch andere Tiere außer der Ochsen gewaltige Probleme bereiten. Wir werden von Milliarden von Mosquitos in die Knie gezwungen. Der Kptn. meint beobachtet zu haben, dass die Viecher kamikazeähnlichen Anschwung nehmen, um durch alle Stofflagen des Kptns. und durch seine ochsenmäßige Haut hindurch an sein Blut zu gelangen. Auf dem Weg zur Bucht – solange wir in Bewegung sind – geht es ja noch so einigermaßen. Als sich der Kptn. dann allerdings für 15 Minuten still hinstellen muss, um seine Drohne zu bedienen, sinkt sein Blutvolumen um ca. einen Liter und er ist von außen regelrecht verbeult. Die Erste begibt sich für die Zeit in die kühlen aber auch mückenfreien Fluten der Ochsenbauchbucht.
Dann ist es vollbracht. Eigentlich wollten wir noch Nestors Cave angucken. Hier soll er seine Ochsen gehalten haben. Vielleicht finden wir ja noch einen, um ihn auf den Rücken zu werfen. Aber die Sonne steht schon tief und die Beulen werden dicker – wir müssen zurück zu unserem Notfallmedikament (Bite away). Die Sache mit dem Ochsen ist aus verständlichen Gründen gestrichen.
Jeder Pikser wird 1-5 Mal erhitzt. Die Schreie sind weit über die Bucht zu hören – die Schakale bekommen es mit der Angst zu tun. Aber wir sind juckfrei und können uns abends in geselliger Runde mit drei anderen Campern erneut von den Mosquitos 🦟 zerfetzen lassen.
Batterien für Bite away gibt es zum Glück genug an Bord.
Stiche und Schmerzen.

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