Die Bässe der Nachbarcamper lassen den Kptn. aus der Koje schrecken. Die einsetzenden Synthesizer geben es ihm dann endgültig – wat de jungen Lüüt so hören mögen…In windeseile planen wir beim Frühstück die nächste Expedition. Hier in der Nähe gibt es ein wichtiges mycenisches Zentrum mit Kuppelgräbern und gleich daneben eine Stalaktiten Schlucht.
Wir nehmen Abschied von der Partytruppe und tuckern die Berge hinauf. 15 Kilometer später stehen wir schon auf dem Parkplatz der Ausgrabungsstätte (Peristerias) und erkunden die alten Steine 🪨 – Wir sind schon richtig alte Hasen, was alte Steine angeht. Um 14.30h wird die Ausgrabungsstätte geschlossen, dabei haben wir noch gar nicht jeden Stein umgedreht…
Egal… weiter geht es den kleinen Pfad neben der Museumspforte nach unten zu der Stalaktiten Schlucht. Einen Kilometer geht es bergab… Der Kptn. kriegt schon Schweißausbrüche bei dem Gedanken 💭 an den Rückweg. Angekommen am Eingang der schmalen Schlucht müssen wir die Schuhe ausziehen und dem Bachlauf zwischen den engen Felsen folgen. Dem Kptn. ist unheimlich. Ein Uhu uhut. Das Wasser plätschert laut. Das Licht wird schwächer. Das Wasser ist über knietief… Wir meinen auch einen Schakal gehört zu haben und zwischen des Kptns. Beinen ist eben gerade ein Wasserungeheuer entlang geschwommen. Heute gibt es hier wohl auch keine Stalaktiten zu sehen – wir drehen um und verlassen die Schlucht zurück zu den trockenen Schuhen. Man – wat waren wir wieder mutig.
Zurück beim Elia-Beach treffen wir dort auf André von der Ochsenbauchbucht. Aus Sicherheitsgründen bilden wir eine Wagenburg gegen die Hasen (Angsthasen). Die Partymenschen sind außer Hörweite.
Sternen und Klar.