Wir sind am nächsten Morgen immer noch so gesättigt, dass wir denken, wir könnten es jetzt auch ne Weile in der Walachei aushalten. Das Naturschutzgebiet bei Mesologgi macht einen ganz guten Eindruck. Der Platz bei Porto Skrofa ist leider mit einer Schranke schon 1 km vor dem Stellplatz abgesperrt, wir kommen also nicht mal in die Nähe. Wir investieren noch einmal in etwas Diesel und fahren 30 km weiter zum Louros Beach. Die Landschaft auf dem Weg zu dem Strand zeigt seine Schönheit durch Salzwiesen mit vielen kleinem und großen Wasserflächen, violett blühenden niedrigen Pflanzen – Heidemäßig. Es läuft auch viel Getier herum: Ziegen, Kühe, Hunde und Pferde – das Abendessen scheint also gesichert.
Niemand steht an diesem Strand. Nancy und Giovanni haben freie Platzwahl. Hier könnten wir gut ein paar Tage verbringen, leider ist das Netz etwas schwach und die Erste muss morgen arbeiten. Anhöhen, auf denen wir die Erste mit ihrem Notebook aussetzen könnten, sind auch nicht auffindbar.
Andreas – ein Teilzeit Olivenbauer aus Athen – kommt vorbei. Er spricht sehr gut deutsch (er hat in Darmstadt studiert) und badet hier jeden Abend nach dem Erntetag. Er ist sehr freundlich, gesprächig und lustig.
Wir genießen den Tag und grillen am Abend das Rind an einem Bier.
Beach und Bar.