Der Himmel ist bedeckt. Die Luft ist kühl. Da hilft nur Kerze Nummer 3. Wie die Zeit vergeht… Bis Mittags kommen wir gar nicht aus dem Bulli. Der Kptn. muss immer noch die Geschichte mit der mycaenischen Badewanne von gestern verdauen: Nur weil er sein Badehandtuch um den Hals trug und ein Stück Seife in der Hand hatte, wurden die Museumsbewacher schon misstrauisch – ausserdem war die Wanne sowieso viel zu klein, sie hätte sich höchstens zum Füße waschen geeignet.
Später kommt die Sonne raus. Der Kptn. und die Erste wandern zur Ochsenbauchbucht. Am Strand finden wir drei Holzkisten – der Kptn. denkt gleich an Weihnachtsgeschenke, aber leider war da nix drin… nur Sand und Wasser. Nichtmal fürs Feuer eignen die sich – is ja alles nass.
Wir kommen richtig ins Schwitzen vom Rumsitzen am Strand – natürlich haben wir nix dabei – kein Handtuch – kein Badehöschen. Wir sind aber alleine am Strand – kein Mensch weit uns breit. Wir gehen nackelig ins Wasser und schwimmen fröhlich herum. 18 Grad hat das Mittelmeer immerhin noch. Wat schöööön!!! Das T-Shirt hält als Handtuch her – die Sonne macht den Rest.
Erschöpft kommen wir wieder bei unserem Paradiesparkplatz an. Hubert schraubt an seinem Pony herum. Es will einfach nicht funken und loshoppeln. Aus irgendwelchen mysteriösen Gründen springt es allerdings nach dem Zusammenschrauben wieder an. Verrückt.
Die Mücken schwirren herum – wir verziehen uns in den Bulli.
Gewitter und grollen.