Um Santorini bebt es im Minutentakt. Diese Insel ist zwar rund 300 Kilometer entfernt, aber die Experten reden schon von Tsunami 🌊 Wellen und einem Vulkanausbruch. Nach einigem Hin und Her canceln wir unsere Route Richtung Monemvasia. Die Küste ist uns tsunamimäßig doch etwas zu exponiert.
Der Kptn. und Enno haben Bilder im Kopf von sich beugenden Wellen, die evtl. von Santorini aus loslaufen könnten… Auch sich evtl. auftürmende Wellenberge am Ende der spitz zulaufenden Buchten zwischen den Peloponnesfingern werden berücksichtigt. Letztendlich beschließen wir unsere Fluchtfahrzeuge zu besteigen und die (aus unserer Sicht) sichere Westküste erneut zu besiedeln.
🚌 💨 🚎 💨 🌊
Bei einer Besprechung in der großen Runde wird diese Idee von den Damen beschleunigt – das Frühstück findet auf einer Autobahnraststätte auf dem Kurs nach Westen statt. Fun Fakt: Die Raststätte liegt 500m über dem Meeresspiegel.
Wir landen sicher am Elia Beach. Die Erste telefoniert mit den Damen von Paule und Nancy und berichtet von unseren Überlegungen. Woraufhin Nancy und Paule ihnen Strand bei Kalamata verlassen und auf der besagten Raststätte die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen wollen sie zu uns stoßen.
Mit beruhigten Seelen legen wir uns an diesem Abend alle in unsere Kojen unserer Fluchtfahrzeuge.
West und Küste