Es ist merklich kühler, als wir morgens an Deck kommen. Oder ist es schon Mittag? Die Zeitverschiebung bringt den Kptn. völlig durcheinander. Und bei einer Kabine ohne Fenster merkt man ja auch gar nix.
Zumindest scheint die Sonne. Mit langem Beinkleid geht es sehr gut.
Zwischendurch kommt zeitweise Land in Sicht und das Handy tauscht tropfenweise Daten aus. Bis 17.30 Uhr müssen wir ausharren. Dann laufen wir in den Hafen von Ancona ein.
Da wir ja so ziemlich als Letztes auf den Kahn raufgefahren sind, dürfen wir auch schnell wieder runter. Kurs Nordost. Es wird jedoch bald dunkel, daher fahren wir nur noch 30 km in ein kleines Dorf (Morro D’Alba) mit einem schönen Stellplatz und alten Gewölben.
Den Gewölben widmen wir uns morgen. Heute müssen wir „Bella Italia“ anständig begrüßen. Es gibt Pizza und Bier und Grappa in einer – neee, Taverne heißt es ja jetzt nicht mehr – Bar. Die Italiener gucken Fußball und sind freundlich und lustig. Wir werden auch immer lustiger und finden nur knapp den Weg zurück zu den Fluchtfahrzeugen.
Bier und Grappa.