GioVANni on Tour

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Portoferraio

Im Regen bei 14 Grad brechen wir von unserem Zwischenstopp am Bilancinosee auf… Die Autostrada führt uns nach Westen Richtung Piombino. Es wird deutlich wärmer. Auch die Sonne kommt manchmal heraus.
Als wir im Fährhafen ankommen, zeigt das Thermometer 23 Grad – so soll es sein. Der Käptn zählt 4 Fährlinien – wenn er sich nicht verzählt hat – wir haben die Qual der Wahl und nehmen einfach die, die als nächstes abfährt „Moby“. 15 Min. später und 68 EUR ärmer sind wir schon an Bord und die Fähre auf dem Weg nach Elba, der drittgrößten Insel Italiens (nach Sizilien und Sardinien). Wir genießen einen echten italienischen Cappuccino und vergnügen uns dann an Deck und mit den herumstehenden Plastikfiguren.

Die Hauptstadt und der Fährhafen von Elba heißt Portoferraio. Die Erste erklärt es dem Käptn genauer: Porto von Hafen und Ferraio irgendwas mit Eisenerz. Von Eisenerzabbau hat der Käptn schon gehört. Wir parken Giovanni auf einem echt häßlichen Parkplatz für die Nacht. Aber das wunderhübsche Städtchen – zumindest die Altstadt – entschädigt dafür. Wir bummeln am Hafen entlang und erzwingen endlos viele Stufen zu Napoleons Haus. Napoleon wurde verbannt und hat es sich für 10 Monate (1814) auf Elba gemütlich gemacht (ansonsten lief beim ihm gerade einiges schief).
Wir schlendern weiter durch die Gassen der Altstadt und sind glücklich. Um und bei 19 Uhr öffnen die Restaurants und die Elbianer zieht es zum Abendessen. Uns auch. Wir nehmen unsere erste echte italienische Pizza zu uns mit Elbabier (0,3 Liter für 7 EUR) – was sonst? Es ist warm und lauschig – endlich.
Satt und wohlig.

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