Von dem Bergbaudorf Rio Marina fahren wir ein kleines Stück weiter nach Rio’nell Elba. Hier hat der Käptn einen Waschsalon aufgetan. Das Ding ist allerdings ziemlich alt – keine Maschinen, keine Trockner nur so Schrubbelsteine auf denen er seine Schlübber waschen könnte. Im Becken selbst würde der Käptn und sin Fru auch ganz gut ein paar Bahnen schwimmen können. Wir nehmen aber davon Abstand und schießen nur ein paar Fotos. Im Dorf sitzen die Einheimischen zur Zeit fromm in ihrer Kirche, d.h. das Café ist frei, wir trinken also einen schönen Café und lauschen dem Gesang der Kirchgänger.
Die Erste hat noch einen schönen Torre auf einem Berg entdeckt (Fortezza del Giove). Den werden wir besteigen. Parken kann man ganz gut am Straßenrand, dann schnaufen wir los. Über Stock und Stein ständig bergauf – immerhin im Schatten der Bäume. Bei dem ganzen Geröll kann man sich echt leicht die Haxen brechen, zum Glück hat der Käptn ja seine Wanderschlappen an. Der Ausblick von dem Torre belohnt die Anstrengung – Kaffeepause.
Einen Stopp am nördlichsten Badeort der Insel Elba machen wir noch – in Cavo. Hier oben im „wilden Norden“ ist gar nix mehr los. Nicht mal ein Café hat noch geöffnet.
Wir drehen eine Runde und machen uns auf den Weg zu unserem Parkplatz für heute Nacht, der Talstation des Monte Capanne.
Wir queren dabei auch das Örtchen „Procchio“, hier fand heute das Kastanienfest statt und wirklich jeder fahrbarer Untersatz, der auf der Insel verfügbar ist scheint vor, in und hinter dem Ort zu parken – Ganz Elba ist gefühlt hier. Nur wir haben es irgendwie verpennt. Dafür hatten wir es aber heute auch echt ruhig und einsam auf der restlichen Insel. Im verfrühtem Sonnenuntergang (Zeitumstellung vergessen) nehmen wir die letzten Serpentinen und parken im dustern vor der Seilbahn.
West und Kurs.