Um 9.30 Uhr startet der Probelauf der Gondeln. Der Käptn. wird hellhörig – Probelauf ohne ihn… Frechheit. Bevor wir in die Gondeln, die uns auf die Spitze des höchsten Berges von Elba bringen (Monte Capanne), checkt der Kptn. lieber seine Gondel und seinen Drahtseilabschnitt noch einmal selbst – war alles ok.
25 Min. brauchen wir – im Stehen – alleine – von seiner Ersten getrennt. Dann stehen wir mit einem atemberaubenden Ausblick fast auf der höchsten Spitze – ein bisschen müssen wir doch noch klettern. Von hier oben kann man das Festland sehen, Korsika, ganz Elba und natürlich den ganzen Rest der Welt auch.
Auf einem warmen Stein in der Sonne genießen wir unseren Kaffee und glotzen. Der Hammer.
Nach einer Stunde haben wir uns satt gesehen und lassen uns wieder abseilen.
Hier auf dem Parkplatz gefällt es uns für eine weitere Nacht nicht so doll. Wir zuckeln ein paar Kilometer weiter nach San Andrea.
In der tief stehenden Sonne finden wir krasse Steinformationen am Strand des Dorfes. Wir klettern auf den „Scogliera delle Cote Piane“ herum und können uns an den Formen der Felsen gar nicht satt sehen. Wat schööööön.
Zurück bei Giovanni werden wir von den Nachbarjungen beglückt, die mit ihren frisierten Mopeds stundenlang (gefühlt) ihre Kreise auf dem kleinen Parkplatz drehen. Zum Glück werden sie von Mama gerufen, als es Abendessen gibt.
Endlich und Ruhe.