Die Matrosine hat morgen schon wieder ihren Heimflug gebucht. Sie ist gerade mal son bisschen ins Urlaubsfeeling reingerutscht. Nun soll es schon wieder vorbei sein?
Wir packen unsere sieben Sachen zusammen und bezahlen das Campingticket. Die Erste ersteht auch noch Rotwein, selbstgemachte Nudelsoße und Oregano. Wir reisen weiter nach Süden. Der nächste Flughafen (der offen hat) ist bei Lamezia Terme. Der Käptn. hat also erstmal die Terme selbst auf dem Navi eingetickert. Son schönen, warmes, schwefliges Bad ist am Ende des Autobahntages genau das Richtige.
Als wir dichter heran kommen, kann man im Prinzip das Navi ausschalten und nach dem Schwefelgeruch fahren – klappt ganz gut.
Einige Menschen stürzen sich wohl auch gerne nach Feierabend in das kostenlose Natur-Termalbecken (gegen Spende). Aber es ist noch viel Platz für uns drei, nur Fotos machen geht nicht so gut. Neben dem Becken kommt ein kalter Wasserfall heruntergestürzt. Der Käptn nimmt die wechselnden Wassertemperaturen als Herausforderung und ist am Ende der Badezeit fertig mit der Welt – Pause ist angesagt.
Die Damen möchten nicht so gerne mit schwefeligem Geruch nächtigen. Wir fahren also 10 km weiter auf eine Rastplatztanke – ob das jetzt so die bessere Wahl war? Das Restaurant, was dazu gehört, ist es aber sehr wert. Ein letztes Mal Pasta für die Matrosine. Ein bisschen was müssen wir allerdings im Doggibag mitnehmen – für Morgen – der Käptn. freut sich jetzt schon.
Die Matrosine schläft heute in unserem Notbett zischen Dienet und Fahrersitz. Morgen früh um 4 Uhr ist die Nacht zu Ende und es geht 8 km zum Flughafen.
Kurze und Nacht.