Der Käptn un sin Fru müssen mal wieder Hafenleben schnuppern. Das Dörfchen Kilada kennen wir noch nicht, also verlassen unseren windigen Strand und fahren weiter nach Osten. Bei Kranidi entdeckt die Erste Windmühlen auf einem Hügel, der Käptn muss also mal wieder einen Berg hochkraxeln. Aber es lohnt sich. Es sind nicht nur alte Steine, sondern eine der Mühlen hat sogar noch ihr Innenleben erhalten können. Eine Steintreppe führt bis zum Mühlstein und dem hölzernen Antriebsmechanismus, dem Kammrad. Wat interessant.
Weiter geht es nach Kilada bis an die Kaikante. Gefühlt besteht allerdings ganz Kilada aus Kaikante und vielen Booten und Yachten. Sogar in der Bucht liegen allerhand Schiffe vor Anker. Alles ist so schön maritim hier. Die meisten Boote stehen auf großen Plätzen an Land und warten auf den Frühling und ihre Besitzer. Am Ende des Kais liegt der Dreimasttoppsegelschoner Alvei. In Eckerförde hat dieser „Dampfer“ beim Anlegen mal ein Straßenlaterne und eine Versorgungssäule abgarniert, dabei schoss anschließend eine 5 Meter hohe Wasserfontaine aus dem Boden. Die Zeitungen haben damals groß davon berichtet. Die Versorgungssäule und die Festmacher hier auf dem Kai sind allerdings völlig in Ordnung, der Käptn hat es überprüft. Also – was soll schon passieren.
Mit hungrigem Bauch schlendern wir am Abend durch das Dörfchen. Es ist ja klar was passiert. Wir landen in einer Bar: „Retro“ – nicht typisch Griechisch, sondern eher modern, wie der Name schon sagt… Mamas Spicy Chicken Burger findet der Käptn. unausweichlich anziehend – schon vom Namen her. Die Erste nimmt lieber den Spicyless. Schöne Musik, viele nette Griechen – schön hier. Die Erste bekommt eine Nachricht von Jackie – sie sitzt mit Marco nur zwei Tavernen weiter. Wir kehren also nochmals ein und haben einen lustigen Wiedersehensabend.
In der Dunkelheit sehen wir auf die von innen beleuchtete Franchthi Höhle – Wat schöööön.
Dunkeln und Munkeln.