GioVANni on Tour

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Sicherheitsgefühl

Der letzte Tag im Januar – wir beschließen, dass dies heute nun der letzte Wintertag in Griechenland sei. Und tatsächlich – die Sonne gibt sich alle Mühe, leider hält der Wind ordentlich dagegen, so dass es heute wieder nix mit kurzer Hose und T-Shirt an unserem Saladi-Beach wird. Aber es ist ja auch der letzte Wintertag.
Zwischen den Bäumen um das berühmte Nackideihotel herum kann man es allerdings gut aushalten. Hier ist man gut vor dem Wind geschützt und bekommt auch noch genug Sonne ab.
Die Badehose bleibt nochmal im Schrank – morgen wieder – ganz bestimmt.
Im Laufe der letzten Tage hat sich ein ganz schöner Haufen an Brennholz neben unserer Feuerstelle angesammelt, jeder hat was mitgebracht, wenn ihm was vor die Nase gefallen ist.
Am Abend lässt der Wind deutlich nach. Hubert entzündet das Feuerchen zum Sonnenuntergang und lockt damit wieder die Nachbarn aus ihren Löchern. Um kurz vor 9 Uhr ist das Holz verbraucht – sehr schade – wir hätten auch länger am Feuer sitzen können.

Um 22 Uhr sitzen wir senkrecht auf unseren Sitzen. Auf allen Handys pfeift es laut. Civil-Protection, es soll regnen und man solle auf sich aufpassen. Wir überlegen kurz, ob die wohl uns meinen, oder ob wir angemessen auf uns aufpassen. Einige Camper denken, der Strand wäre bei Regen nicht sicher und verlassen bei Nacht und Nebel den Platz. Wir werden irgendwie unsicher – bis eben haben wir uns doch noch sicher gefühlt. Zur Sicherheit checkt der Käptn also nochmals sein Sicherheitsgefühl und diverse Wetterberichte auf dem Handy – es scheint so ca. um 20mm Regen zu gehen. Wir beschließen, dass wir hier geschützt sind und schlafen unruhig ein ohne vorher den Blutdruck zu checken. Wie viel Menschen wohl heute Nacht einen Herzinfarkt bekommen haben?
Civil und Protection.

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