Eigentlich waren der Käptn. und sin Fru schon voll dabei, ihre sieben Sachen zu packen um Hubert, der eine Bucht weiter parkt, zu überraschen. Morgen hat er nämlich Geburtstag. Doch dann klopft es an unsere Wohnmobiltür. Hubert dort. Wat schöööön und wat für ne Überraschung… Wir freuen uns sehr. Nun können wir alles wieder rückwärts auspacken und unordentlich machen.
Die Sonne scheint, alles schreit nach einem Strandtag in der Fokianos Bucht.
Dem Käptn ist allerdings mehr nach einer Wartung an Giovanni. Das Funkaußenthermometer funktioniert schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. So langsam kommen jetzt aber die Temperaturen wieder in den Bereich, wo man morgens entscheiden muss, ob heute Kurze- oder Langehosentag ist. Beim beinkleidfreien Frühstück „unter Deck“ wird dem Käptn dann dieser Entschluss durch das Thermometer abgenommen.
Er kriecht also unter Giovanni und holt das Thermometer unter einer Schicht „Mike Sanders Fett“ hervor. Die Batterie ist schnell gewechselt und das Thermometer wieder an Ort und Stelle, allerdings braucht die Handentfettung eine Ewigkeit und etliche Babytücher.
Diverse Öle im Motorraum werden ebenfalls noch kontrolliert.
Maria und Josef wollen morgen dieses schöne Fleckchen verlassen und gen Heimat fahren. Wir landen also mal wieder an einem Tisch auf der Terrasse der Taverne. Costa hat Windschutzplanen aufgehängt. So lässt es sich lange in der Sonne aushalten, trotz des Windes. Wat schööööön.
Die Erste bekommt Calamari und der Käptn. ein schönes gegrilltes Holzfällersteak.
Am Abend holt die Erste den Omnia aus seinem Versteck und wir backen einen Kuchen für Hubert. Das ganze WoMo duftet wunderbar nach frischem Kuchen. Plötzlich steht Hubert für einen Sundowner vor der Tür. Der Käptn versucht sich herauszureden. Es würde heute Abend Hähnchen im Schlafrock geben mit einer neuen süßen Teigvariante – Naja – er redet sich um Kopf und Kragen – wir sind uns sicher, dass Hubert nix von dem Kuchen auf dem Herd mitbekommen hat.
Kuchen und Duft.