GioVANni on Tour

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Zantes Nordküste

Letzendlich haben wir hier doch gut geschlafen, nachdem die Dorfjugend sich ausgetobt hatte.
Morgens um zehn klopft es an die Tür. Eine nette Dame steht dort mit einer handvoll Kaninchenfischen (der Käptn hat es gleich gecheckt). Dann wissen wir ja, was es heute Abend zu Essen gibt. Noch vor dem Frühstück schnappt sich der Käptn sein scharfes Messer und nimmt die Fischlies aus.
Beim Frühstück gucken wir auf die Karte der Ersten (handgemalt) und nehmen dann weiter den Kurs nach Norden an der Küste entlang.
Die Ostküste ist voll auf Touris eingestellt. Alle Dörfer sind voll mit Touriläden, Autoverleihern und Boottouranbietern. Leider ist aber alles geschlossen, wirklich kein einziger Laden hat auch nur ansatzweise geöffnet. Es ist eben vor der Saison. Auch Menschen sieht man erstaunlich wenige hier herumlaufen. Den Stonepark mit vielen Tieren können wir auch nur von außen betrachten.
Kefalonia, die Nachbarinsel kommt immer näher, mit bloßem Auge kann man dort schon Häuser erkennen. Vor dem Leuchtturm an der Nordspitze nimmt der Käptn. noch einen Abbieger nach rechts zu einer alten Windmühle mit angeschlossener und geschlossener Taverne. Die Mühle ist, so die Erste, heute eine Ferienwohnung – wie cool.

Hier soll es Höhlen geben, die man aber nur vom Wasser sehen und erreichen kann. Solche Höhlen gibt es überall um Zakynthos herum und besonders viele an der Westküste. Einige werden von den Boottouranbietern als besonders schön angepriesen, ebenso einige besonders weiße Strände, die auch nur per Boot zu erreichen sind.
Der Käptn. packt also seine Drohne aus, denn ein Boot steht gerade nicht zu Verfügung, und macht ein paar schöne Bilder von Höhlen in türkisem Wasser. Die Erste rennt die Stufen zum Wasser herunter, hat aber ihren Badeanzug vergessen und ein zweites Mal will sie die 223 Stufen dann doch nicht noch einmal laufen.
Weiter geht s zum Leuchtturm – hier ist alles ok, vor allem die Aussicht.
Nächster Stopp: Zigarettenschmuggelfrachter (Panagiotis, 1980) auf wunderderschönem Strand.
Den Leuchtturm hat der Käptn. des Schmuggelschiffes wohl übersehen und ist dann irgendwie vom rechten Weg abgekommen – was er ja sowieso schon durch seine Schmuggelaktion war.
Jedenfalls hat es jetzt hier eine wunderbare Touristenattraktion mit Parkplatz, Taverne (geschlossen) und Wegweisern zum besten Aussichtspunkt. Der Käptn. startet wieder die Drohne und versucht, den offenen Rostkahn dichter vor die Linse zu bekommen.
Uns gefällt es hier oben auf der Klippe. Wir bleiben und essen die Fischlies – legger.
Gegrillter und Fisch.

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