GioVANni on Tour

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Devil und Radon

Die Erste hetzt den Kptn. regelrecht aus dem Bulli – „wann nehmen wir denn endlich das Wassertaxi, ich will flanieren“. Wir „flanieren“ also erstmal zum Wassertaxi. Die Überfahrt kostet 1,30€ dementsprechend lange warten wir auf weitere Fahrgäste in dem Boot. Die Erste wird schon echt hibbelig. Drüben angekommen hat – wie überall – fast alles geschlossen… Die Yachten liegen längsseits am Kai und wir schlendern dort entlang… Erst Langfahrtsegler, dann Fischer, dann diverse Charterboote – wir drehen um. Es ist wirklich sehr schön hier – der Kptn. könnte hier stundenlang auf und abgehen – die Erste ist etwas genervt wegen der gegenüberliegenden Geschäftsweltenlage. Dann entdeckt der Kptn. einen Shipchandler und ist in dem Laden verschwunden – die Erste kommt nach einer Weile vergrämt hinterher und versucht den Kptn. – in heißer Diskussion mit dem Ladeninhaber – wieder ins Freie zu locken.
Es gibt noch einen Greek Coffee mit Spiegelei 🍳 im Halbschatten, dann nehmen wie die nächste Fähre zurück nach Galatas an das Festland.
Es soll weiter gehen nach Methana – die Halbinsel gleich links neben Poros.

Ungefähr auf halber Strecke geht rechts ein Weg ab nach „Devils Bridge“ – schön schaurig – wir biegen ab. Die Teerstraße wird schmaler und steiler…bis sie zu einem Schotterweg wird, der in Serpentinen einen Berg hoch führt. Am Ende ist zum Glück ein Parkplatz, so dass wir hier auch wieder wegkommen. Ein kleiner Pfad führt zu einer Schlucht. Eine Brücke führt hinüber, die wir beinahe nicht wahrgenommen haben. In der Tiefe plätschert ein Bach. Das ist also die „devils bridge“. Wir rollen den Berg wieder runter und freuen uns über einen Wasserhahn, der an der Straße herumsteht – der Tank wird gefüllt.
Die letzten paar Kilometer nach Methana schlängeln sich ganz schön hin. Endlich stehen wir – wieder mit Meerblick – nördlich von Methana-Stadt am Strand. Wie der Name Methana schon sagt – hat die Insel ein Methanproblem – es müffelt etwas nach faulen Eier, als wir durch die Hafen fahren. Aber hier am Strand ist alles chico.
Der Kptn. und sien Fru machen sich badefertig. Neben dem Strand gibt es ein kleines Steinbecken, das von warmen Thermalwasser gespeist wird – es war ja klar – den Kptn. bekommt man aus dem 35 Grad warmen Wasserbecken gar nicht mehr raus – geschweige denn zurück in das verhältnismäßig kalte Meerwasser. Seine Haut ist ihm jetzt eine Nummer zu groß. Ein Grieche erklärt uns: Aristoteles sagt – 20 Min. jeden Tag – dann bleibt man fit und gesund. Also – morgen wieder!
Wir sitzen lange vor dem Bulli mit zwei Briten und erzählen uns Geschichten. Nebenbei erfahren wir, dass das warme Bad Radon enthält und leicht radioaktiv ist.
Wir und leuchten.

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2 Kommentare

  1. Petra Ottens 2. Dezember 2023

    Oha, dann leuchtet ihr jetzt im Dunkeln…🫣 wir schauen mal ob wir euch sehen können 🤪

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