Der seit gestern übliche Morgenregen lässt nach. Die Fahrräder sind einsatzbereit und wir drahteseln in das Zentrum von Leonidio. Gleich neben dem Fluss finden wir eine paar Marktstände und kaufen Obst, Gemüse und Nüsse. Den Bratwurststand vermisst der Kptn. sehr – wie soll man denn nur von Grünzeug satt werden?
Leonidio ist ein Climbingspot und einer der wenigen Orte in Europa, an denen man auch im Winter Bergwände erklettern kann. Es gibt viele ausgezeichnete Kletterrouten. Eine Art Klettercommunity hat sich hier auch etabliert. Die Cooperative Panjika betreibt ein Restaurant und einen Shop. Der Kptn. entdeckt noch mehrere andere Klettershops. Sogar der Schmuckladen hat sich auf Kletterschmuck spezialisiert.
Seilbahn und Fahrstuhlfirmen sucht er allerdings vergeblich – was n Ärger. Sone steile Kletterwand is nix für ihn – auf Fotos braucht da niemand zu hoffen – außer aus sicherer entspannter Entfernung – von unten.
Wir schlendern durch die hübschen Gässchen von Leonidio und kehren bei Agoni Coffee lovers (knallrotes Haus) und bei dem Red Rock Café ein, um uns aufzuwärmen. Leonidio liegt in einer Schlucht am Meer, die von roten Kletterfelsen eingerahmt ist – deswegen wohl der Name.
Der nächste Regen kündigt sich an – wir flüchten in den kuscheligen Bulli.
Kraxeln und Klettern.