Das UPS Paket mit Giovannis Ersatzteilen soll schon morgen hier sein. Heute können wir also nochmal Nafplio erkunden. Wir planen den Tag – der Kptn. sucht mal wieder n paar POI‘s raus.
Das wichtigste für ihn ist, dieser komischen Hafenkette auf den Grund zu gehen, die früher von der Stadt zur Bourtziburg gespannt wurden. An der Ecke des Hafen gibt es einen Turm, an dem ist bestimmt ein dementsprechender Schäkel montiert – den suchen wir.
Wir beginnen aber mit dem Löwen, den die Bayern hier in den Felsen gehauen haben. Ziemlich abgemagert sieht er aus. Das monumentale Denkmal erinnert an die an Typhus gestorbenen bayerischen Soldaten (1833). Abgemagert ist der Löwe, weil er sterbend dargestellt wird.
Nächster Halt – Nafplio Museumsbahnhof. Der Kpnt. freut sich ja immer, alte Dampfrösser zu sehen – Wann finden wir bloß endlich mal eins, was noch richtig in Schuss ist und mit dem man mitfahren kann?
Um die Altstadt von Nafplio gibt es einen Weg an der Felsküste entlang. Leider ist das Tor verschlossen 🔐 und es stehen so komische besprühte Schilder an dem Tor, die nicht zu entziffern sind. Einheimische benutzen einfach den Trampelpfad um das Tor zu umgehen – ahhh – das steht bestimmt auf dem Schild, denken wir uns. Wir spazieren bei tiefstehender Sonne um die Altstadt. Wunderschön.
Am Ende des Rundwegs kommt endlich der ersehnte Hafenturm. Der Kptn. guckt in jedes Loch und sucht nach einer Kettenbefestigung. Nix zu finden – Vielleicht haben sie damals die Kette einfach komplett um den Turm gelegt.
Mit letzter Kraft und schmerzenden Fahrgestellen treffen wir zum Sundowner wieder bei Giovanni ein. 8 km bzw. 11.000 Schritte. Wir können nix mehr ab. Es zieht uns zum Italiener und zur Black Cat.
Füße und kühlen.