Fast die ganze Nacht regnet es durch. Einige Sturmboen schaffen es sogar den Kptn. aufzuwecken. Ein Blick durch die Luke – ja – die Palme steht noch. Gegen morgen beruhigt sich Regen und Wind – aber die Brandung haut immer noch mit voller Wucht aus Süden gegen die Hafenmauer – die Gischt fliegt meterhoch – die Erde bebt – „Thors Hammer“, denkt sich der Kptn. – aber die Gegend stimmt nicht – obwohl das Mittelmehr heute auch die Nordsee sein könnte.
Das Gerucke der Yachten in ihren Leinen macht den Kptn. nervös – das kann er nicht mitansehen – wir lauf… ähh… fahren ab. Kurs Süd auf den westlichsten Finger. Ein paar Stationen klappern wir ab und bleiben schließlich auf dem Campingplatz Koroni als einzige Gäste hängen.
Das Sonne ☀️ scheint und der Himmel ist wieder größtenteils blau – aber das Meer ist immer noch braun/grau. In Koroni sind sämtliche Bürgersteige hochgeklappt. Ob das an Wind und Wetter liegt? – Oder ob hier einfach die Winterpause stattfindet – nicht mal ein offenes Café finden wir, als wir durch die Stadt zuckeln. Hier ist nichts zu holen, außer vielleicht ein Besuch des Castellos… Wir drehen um und spielen mit den Katzen am leeren Pool auf dem Campingplatz mit Blick auf die Stadt.
Nix und los.