Jetzt hat die Erste den Kptn. den letzten Abend, die ganze Nacht und den heutigen Morgen hingehalten. Und das Fiese war, er hatte das Objekt der Begierde die ganze Zeit vor Augen. Aber nach dem Frühstück soll es nun endlich soweit sein – wenn der letzte Schatten verschwunden ist. Dann darf er endlich zum „Karibikstrand“ runter. Heute auch ohne Socken – er wollte ja den großen Zeh ins Wasser stecken – na gut – eventuell auch die Füße.
Die Erste packt zur Sicherheit trotz des angekündigten Zeh- bzw. Fußbads mal die Badehose ein. Vollkommen überflüssig, findet der Kptn.
Von hier unten ist der Strand nicht mehr karibisch, weil Kiesstrand, aber das Wasser nimmt dafür weiter an Karibikfeeling zu. Die Erste ist schneller im Wasser als der Kptn. bis drei zählen kann. Naaaa guuuuuut. Es sieht soooo verführerisch türkis aus. Und so kalt 🥶 ist es auch gar nicht. 18 Grad oder so. Alles im gelben Bereich. Die Sonne wärmt uns wieder zügig auf als das Bad beendet ist. Die Stufen zum Parkplatz hoch haben es in sich – der Kptn. könnte eigentlich gleich schon wieder ins Wasser.
Wir tuckern weiter. Nächste Station: Leuchtturm – ganz im Süden von Lefkada. Von hier kann man toll die Schifffahrt beobachten – Zeichen geben funktioniert nicht, wir kriegen das Schloss vom Leuchtturm nicht auf. Dann gucken wir die unglaubliche Gegend an. Der Kptn. fliegt Drohne. Ein einsamer Ort – typisch Sackgasse eben.
Den Übernachtungsplatz finden wir heute an dem Strand von Vassiliki, eine tiefe Bucht mit Hügeln im Osten und im Westen. Heute mal kein Sundowner, dafür Windstille und ruhiges Wasser – vollkommen Brandungsfrei. Wat schöööön.
Ruhe und Stille.