GioVANni on Tour

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Natur pur

Zwei andere Camper haben sich in unsere Nähe gestellt. Jetzt stehen wir nicht mehr alleine und wagen es, uns von unserem fahrenden Zuhause gemeinsam zu entfernen. Die Nachbarn passen auf, dass keiner einbricht. Der Käptn und sin Fru gehen nicht einfach spazieren, so was tut ein Käptn nicht. Bewegung muss einen Grund haben. Und hier ist der Mülleimer der Grund. Wir gehen, um den Müll wegzubringen. Das ist hier tatsächlich eine kleine Wanderung. Die Erste will unbedingt einen Goldschakal finden, die heulen nachts direkt am Schlafzimmerfenster, lassen sich aber nicht blicken. Auch Biber soll es hier geben. In einem Rinnsal am Wegesrand schwimmen kleine Kaulquappen. Hühner kommen neugierig an den Zaun getrappelt. Aber das wars auch schon, was die Tierwelt von sich blicken lässt. Der Käptn entdeckt die neuen Olivenblüten, im Dezember wird wieder eine große Ernte erwartet. An der Taverne steht dann endlich die ersehnte Mülltonne. Es ist leider noch immer Nebensaison, einen Kaffee gibts hier nicht.

Zurück gehen wir am Strand entlang, mit Rückenwind. Ein Flussbett kreuzt unseren Weg, Schuhe aus und durch. Dann taucht am Horizont unser Giovanni wieder auf. Wir sind ziemlich durchgeschwitzt, die Sonne brennt.
Vielleicht finden wir ja ein paar Tiere im Wasser. Die Erste holt den Schnorchel aus der Kammer und taucht unter. Doch außer ein bisschen unbewohntem Seegras sieht sie endlos weit nur Sandboden. Wunderschön zum Baden, keine Tiere weit und breit. Der Schnorchel kann wieder in die Kiste.
Die Sonne malt heute Gemälde an den Himmel.
Sun und downer.

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Thema von Anders Norén