Die Gasflasche wird langsam leer – wenn wir jede Nacht heizen müssen, ist das auch kein Wunder. Ein bis zwei Nächte würde sie wohl noch durchhalten.
Der Kühlschrank läuft im Dauerbetrieb – verbraucht somit viel Gas – und bringt wenig Leistung – abtauen ist angesagt. Mit einer Schüssel mit kochendem Wasser schaffen wir es, dies im laufenden Betrieb zu erledigen.
Der Kptn. fährt schon seit Ewigkeiten einen Megapuls für die Bleibatterie mit sich spazieren. Seit wir bei der Røde Orm auf Lithium umgestiegen sind, brauchen wir es dort nicht mehr. Nun bekommt die Starterbatterie von Giovanni den Pulser verpasst, um die Sulfatierung frei zu pulsen.
Somit wurden heute Kühlschrank und Batterie optimiert. Der Kptn. freut sich.
Mit einem Kaffee gesellen wir uns zu Petra und Jürgen an den Strand. Jürgen hat jetzt den ultimativen Tipp zum griechischem Fischen von einem freundlichem Griechen bekommen: Brot – die griechischen Fische stehen auf Brot. Der griechische Angler hat schon einen halben Eimer voll mit kleinen und großen Fischen aus dem Mittelmeer gezogen. Jürgen versucht sein Glück – hat aber leider nicht das richtige Vorfach bzw. die Brotkonsistenz lässt zu wünschen übrig – das Ergebnis: 2 Fische … Wir arbeiten dran.
Die Sonne steht tief – wir packen unsere Campingutensilien wieder ein.
Die letzen drei Folgen von „So long, Marianne“ schaffen wir auch noch zu sehen. Morgen gehts weiter, den kurzen Weg nach Nafplio.
Zelte und abbrechen.