In der nordwestlichen Ecke von der Peloponnes soll sich ein schönes Naturschutzgebiet verstecken. Wir brechen also auf und tickern den Kurs nach Westen in das Navi.
Das Castello von Patras würde auf dem Weg liegen, aber heute ist Dienstag und von daher ist es geschlossen. Auch die Dyme-Fortification ist geschlossen – aber wohl dauerhaft. Schade. Heute sollen wir wohl keine alten Steine ansehen.
Dann sehen wir uns an der Nordspitze des Kalagria Beaches eben ein paar Sanddünen an. Diese gehören schon zum Strofilya Nationalpark. Auf den ersten paar Metern nach dem Begrüßungsschild für den Nationalpark, werden wir von einer wilden Müllkippe begrüßt – Augen zu und weiter.
Die Dünenlandschaft ähnelt sehr den Dünen bei der Ochsenbauchbucht, allerdings sticht eine richtig hohe Düne total heraus. Sie lehnt sich an den Hang eines Berges und ist so steil, dass die Erste es fast nicht schafft, sie zu erklimmen. Der Kptn. legt sich am Fuße der Düne mit dem Bauch in den warmen Sand und behauptet, so könne man die besten Bilder machen… Toller Trick. Wir warten 1-2 Stunden auf diesem Parkplatz, aber leider kommt kein 2. WoMo hier an. Alleine möchten wir hier nicht so gerne stehen bleiben.
Wir durchqueren das Naturschutzgebiet in Schleichfahrt nach Süden und genießen durch die Frontscheibe die Salzwiesen, Seen und Wäldchen.
Ein paar Kilometer weiter im Süden landen wir direkt am Strand auf dem Parkplatz einer geschlossenen Taverne. Der Besitzer ist mit vielen Leuten dabei, die Saison vorzubereiten. Ab dem nächsten Wochenende soll seine Beachbar wieder geöffnet haben. Wir dürfen auf seinem Parkplatz übernachten – wat schööööön.
Ein paar Meter gehen wir noch am Strand hin und her, dann geht sie Sonne unter und ein Gutenachterdbeben der Stärke 5.1 wiegt uns in den Schlaf.
Bulli und wackelt.