Der Haut und Knochen – Hund hängt förmlich an unseren Fersen. Vor allem an Jürgens, geht mit zum Angeln und folgt ihm auf Schritt und Tritt. All unsere Tierfutterreserven sind erschöpft. Er trinkt mehrere Schalen mit Wasser leer. Wir wollen abreisen und uns Preveza ansehen und hoffen ganz dringend, dass bald der nächste Camper kommt und ihn weiter durchfüttert. Eine freundliche Griechin weiß auch Bescheid, das „Lupo“ hier wohnt – sie wollte ihm auch etwas bringen…
Weiter gehts. Nach ein paar Kilometern kommt der Tunnel nach Preveza und wir versuchen uns auf breiten Straßen – enge-Gassen-frei – zu dem Stellplatz am Hafen durchzuschlagen. Der Stellplatz ist nicht so doll. Betonplatte. Wir wären eigentlich wieder abgereist, aber der U-Hosen-mangel drängt etwas. Wir bleiben also, sortieren die Wäsche und machen uns auf den Weg ins Städtchen. Nina, die Clementine vor Ort nimmt die Wäsche entgegen, wie soll morgen Vormittag fertig sein.
Die Gassen der Stadt sind entzückend schmal mit bunten Häusern und einer Taverne neben der anderen. Wat schööön!
Alle Tavernen leiten ihr Küchengebläse (bestimmt absichtlich) durch die Wände in die Gassen. Es riecht nach Fisch und Souvlaki und Lamm und und und. Klar, was passiert. Der Kptn. kann einfach nicht weiter laufen – Laufblockade. Er braucht jetzt auf der Stelle Lamm-Chops und ein Bier. Gesagt getan. Später streunern wir noch weiter durch die Gassen und finden noch einen Cappuccino in der letzten Abendsonne.
Runde und Füße.