GioVANni on Tour

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Comacchio

Die Sonne schafft noch was, wenn sie da ist. Heute strahlt sie direkt ins Womo, als die Erste die Tür öffnet. Wir stehen ziemlich weit oben am Berg, auf Parkplatzterrassen und blicken beim Frühstück ins Tal. Gestern Abend musste der Weihnachtswein von Sofia geköpft werden, die Backskisten müssen geleert werden, bevor wir durch Österreich fahren, da kommt es auf jedes Kilo an. Durch den Weingenuss am Vorabend dauert unsere Morgenzeremonie heute etwas länger.

Dann darf der Käpt‘n endlich wieder hinters Steuer, sein Zweitlieblingsplatz (gleich nach Pinne). Wat viele Autos hier in Italien. In Griechenland hielt man Ausschau nach Entgegenkommern, hier saust einer nach dem anderen vorbei.
Comacchio soll ein bißchen Kleinvenedig sein, ein Geheimtipp. Wir finden den Womoparkplatz und laufen in das Städtchen. Eigentlich sind es 13 Laguneninseln im Podelta, die durch Backsteinbrücken, so malerisch mit Rundbogen, zusammengeführt werden. Eine Brücke hat vier Bögen, die Erste staunt. Comacchio ist im Mittelalter durch Salzhandel reich geworden, war stark umkämpft und ist irgendwann auf Aal umgestiegen. Riesige Netze, an Pfahlbauten aufgehängt, baumeln hier überall herum.
Die Kathedrale beherbergt außer natürlich Kreuzen, Jesus und Madonnen auch eine kleine Ausstellung über die Weihnachtsgeschichte, in Miniatur nachgebaute Szenen. Die Erste ist ganz begeistert.
Abends wird zugunsten des Gewichts die Glühweinflasche geleert. Bibbernd stehen wir draußen und halten die dampfende Tasse. Ganz wie sich das gehört.
Aal und Kanäle

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