Strandräumung vor dem Frühstück, was ein Spektakel. Die Polizei klappert alle parkenden und campenden Camper ab. Heute müssen alle wech. Für Activities darf man bleiben – nur nicht zum übernachten… ach so. Der Käptn. bekommt kleine Schweißperlen auf der Stirn. Er muss jetzt Activities machen.
Raus aus den Klamotten, rinn in de Badebüx. Der Käptn. und sin Fru planschen am leeren Strand im Wasser herum, fast alle Camper sind abgereist. Die halten wohl alle nix von Activities und sind sofort abgereist.
Nachdem der Wassertank an der Stranddusche auch wieder gefüllt ist, hat die Erste noch zwei weitere Activities herausgesucht. Der Käptn räumt kurz ein, dass die Activities ja nur für den legitimen Aufenthalt am Stand gelten… der Einwand wird nicht erhört.
Er muss wieder einen Berg hochkraxeln. Oberhalb des Karthona Strandes in den Kletterfelsen gibt es eine kleine Kapelle. Eigentlich ist der Weg dorthin nur von den einheimischen Ziegen angstfrei zu bewältigen. Wir trauen uns trotzdem. Neben den unzähligen Ikonen, Kerzen und anderen Kapellendingen hat man von hier oben aus der Kapellenfelsspalte einen atemberaubenden Ausblick auf den Strand. Wat schöööön…
Nun fahren wir noch die Strandstraße bis ganz an das hinterste Ende der Bucht und stärken uns dort von den Strapazen mit einer Käsestulle bei einem schönen Panoramablick auf die Bucht.
Der Käptn. möchte heute Abend gerne italienisch essen, regnen soll es auch, also zurück auf die Betonplatte nach Nafplio – in Pizzareichweite.
Pizza und satt.