Mal gucken, wie es auf den Eliastrand so aussieht, denken wir uns beim Frühstück (Apfel und Nüsse) und verabschieden uns von dem Hamburger Flairs.
An dem Sklavenides am Wegenrand gen Süden kommt der Käptn nicht vorbei. Die Hühnerbeine sind einfach zu und zu gut, son Apfel zum Frühstück hält nicht lange vor.
Gas und Diesel ist auch erschöpft, also füllen der Käptn un sin Fru dieses nochmal auf. Der Wassertank könnte auch schon wieder n Schluck haben – diese ewige Duscherei der Ersten ist leert den Tank in Windeseile.
Aber nun endlich Elia. Ein paar Camper stehen hier rum, aber es gibt auch immer noch riesige Wasserlöcher (Pfützen wäre untertrieben) und sogar Seenplatten. Der nasse Winter an der Westküste hat seine Spuren hinterlassen. Der Käptn hat es in der Nase – es riecht nach Mückenschwärmen am Abend. Wir lassen das hier und reisen wieder ab.
Giovanni sieht nach diesem Expeditionstripp in die Waterworld von Elia aus wie eine echtes Expeditionsfahrzeug. Der Käptn. möchte den coolen Matsch am liebsten auf der Aussenhaut lassen. Aber die Erste sucht den Weg zur nächsten Waschbox heraus – und lässt auch keine weiteren Wenn’s und Abers zu.
Der Käptn muss ran und darf mit den restlichen Eurostücken aus dem Waschsalon in der Tasche mit dem Hochdruckreiniger spielen. Der Schlamm läuft in langen Rinnsalen herunter.
Wir beschließen, weiterzufahren nach Kylini. Dort soll man ganz schön am Hafen stehen können – der Käptn liebt Häfen.
Aus einem Hafenrestaurant stürmt eine Frau überschwänglich strahlend heraus, als ob wir sie schon jahrelang kennen würden. Zögernd zurückwinkend fragen wir uns: Kennen wir die?
Damit hat sie es geschafft und wir sitzen nicht in dem Restaurant, in das wir eigentlich hinein wollten, sondern daneben.
Die Dame hüpft weiterhin hyperaktiv um uns herum bis wir endlich gegessen haben und schnell wieder gehen können – puhhh – anstrengend. Nächstes Mal setzt der Käptn. einfach den Muffelkopp auf und wir gehen ein Restaurant weiter – nächstes Mal.
Der Fährticketschalter hat noch geöffnet. Wir bekommen drei wunderschöne Tickets für die Überfahrt nach Zakynthos – oder auch Zanta, wie die Insel mit einer Art Kosenamen genannt wird (der kommt von den Italienern, der Kosename).
Der Käptn freut sich schon auf eine Fährfahrt am Morgen.
Fähr und Träume.