GioVANni on Tour

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Fado

„Enno, sind wir jetzt Weltmeister?“ fragt der Käptn aus seinem Bettvorhang lukend. „Ihr beiden auf jeden Fall!“ kommentiert Katrin. Es wird Zeit, aufzustehen – die Sonne lacht. Beim Frühstück wir die erste Offiziöse so lange überredet, bis sie sich endlich bereit erklärt, mit auf unsere Stamminsel (Ilha da Armona) zu kommen. Mit alle Mann verteilen wir uns in dem Beiboot der Henrycrew (sie haben sich extra ein großes angeschafft). Der Wind ist flau und die Strömung garstig, aber der Kuddel bringt uns sicher an das Ufer der Insel. Die Muschelsammler strömen in alle Himmelsrichtungen davon. Der Kptn. packt seine Drohne aus und versucht den Überblick zu behalten bzw. sich einen zu verschaffen.

Wir baden wieder schön im Atlantik (also auf der Atlantikseite). Der Kptn. wird von den Wellen ein paar mal waschmaschinenartig durch den Sand gedreht und ordentlich gepeelt – nu isser wieder schier und glatt.

Die Sonne wärmt uns wieder fein auf, dann geht es zurück in den Hafen zur Fischerbootrampe.

Während unserer Abwesenheit hat sich eine Katzenhorde auf unseren Campingplätzen eingenistet, wir erlangen nur mit Mühe wieder die Oberhand über unser Hab und Gut.

Zur Belohnung gibt es ein paar Schnittchen und dann ein Mittagsschläfchen.

Wir müssen ja für den Fadoabend gut vorbereitet sein.

Wir gehen um 20.00 Uhr los. Viel zu früh, die Musik startet erst um 21.30 Uhr (!) Das ist echt spät. Eine Fußballkneipe mit einem Tresen, der den Barkeeper einkreist, liegt auf unserem Weg. Da kehren wir ein und beobachten das Spiel und den Barkeeper. Sehr schöne Vorgruppe. Durch dunkle Gassen finden wir den Weg zur örtlichen Grundschule. Hier in der Aula sind Tische aufgebaut, selbstgebackener Kuchen wird verkauft. Wir sitzen auf winzigen Hartplastikstühlen. Das Licht geht aus, eine glockenhelle irre laute Stimme erklingt zu Gitarrenmusik. Wirklich schön! Sie spricht zwischendurch auch auf englisch die Besucher an und animiert sogar zum Mitsingen. Dennoch müssen wir uns in der Pause verabschieden. Die Uhrzeit und die Stühle, unser Bett ruft.

Strand und Fado.

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