GioVANni on Tour

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Heilige Sonne

Wir reiben uns die Augen – es ist immer noch so wie gestern – genauso cool.

Apropos cool – wir fangen jetzt schon morgens im Bett an zu schwitzen. Die Sonne hat den Horizont gerade mal übertreten und wir denken als ersten dran uns im Meer abzukühlen. Gesagt getan, wir springen in den lauwarmen Atlantik und lassen das Blut etwas abkühlen.

Katrin hat eine Art Traumschnorchelrevier unter Wasser entdeckt und taucht ne Menge schöner Dinge herauf. 

Die Policia macht ihre Rundfahrt und erwischt uns beim „Wildcampen“ – böse Schlawiner sind wir. Auch die Weihnachtstränendrüse hilft nicht – only parking- no camping – heißt es immer wieder, freundlich und bestimmt.

Wir geben auf. Der Polizist zeigt Richtung Leuchtturm – wir verstehen und stellen keine großen Fragen mehr. Ratz fatz ist alles verstaut und wir tuckern ein paar hundert Meter den Schotterweg entlang zum Leuchtturm. Dort „parken“ wir (weit ab vom Schuss) gemütlich weiter und bereiten unseren heiligen Abend vor. 

Der Weihnachtsbaum wird aufgehängt, der Gabenhocker vorbereitet und Helga & Paul (unsere Renntiere) geschmückt. Ach ja – die Lichterkette darf natürlich auch nicht fehlen. Damit sie auf 230V die ganze Nacht brennen kann, pumpt die Solarzelle die Batterie schön voll.

Unsere gefrorene Lammkeule wird in Lammkoteletts umgewandelt und aus dem Knochen kocht Enno – wie wir später schmecken werden – eine unglaublich leckere Soße.

Die Sonne fängt an zu dämmern. Das Lamm wird gegrillt. Ein bis drei halbe Weihnachtslieder bekommen wir auch noch zustande. Das Geschenkpapier flattert im Wind. Alle sind glücklich. Wir stoßen noch einige Male auf Weihnachten an und genießen den neuen Ausblick auf den Atlantik und den Leuchtturm.

Frohe und Weihnachten.

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Thema von Anders Norén