Man kann ja nicht sagen, dass der Morgen graut. Eher die Sonne strahlt. Da ist sie wieder. Jeden Morgen. Wir backen das Frühstücksbrot, holen Teewasser aus dem 8liter Kanister aus der „Garage“ (der Stauraum unterm Bett, der nur von außen begehbar ist). Dann frühstücken wir im Bulli. Zweiter Kaffee mit Enno und Katrin in unserer Außenküche mit Blick auf das Meer.




Derweil beobachten wir die Fischer, die vor uns auf dem Atlantik Petos speeren. Die Fischerboote haben vorne so einen Ausleger, auf dem steht einer mit einer langen Angel und einem Fakepeto. Von weitem sieht es so aus, als würde ständig ein riesiger Fisch vor dem Boot herfahren. Das ist jedenfalls ein falscher, ein selbstgebauter Peto. Der soll die echten anlocken. Und die werden dann mit einem Speer von oben erledigt.
Dieses Schauspiel bieten uns die Fischer jeden Morgen.
Heute ist Waschtag, wir setzen im Teekessel Wasser auf und waschen unsere Wäsche im Bottich.
Ansonsten passiert herrlich wenig. Am späten Nachmittag laufen wir den Berg hinauf und klinken uns in Katrins Hotspot. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen finden unsere Handys kein Netz. Aber für Nachrichten reicht es auch so. Katrin hätte sich auch in ihren kühnsten Träumen nicht erträumt, dass sie uns irgendwann mal als Handyinternetanbieterin zur Verfügung steht 😉
Lotter und Leben