GioVANni on Tour

Bullitörns: el Hierro, La Gomera, Portugal, Algarve, Griechenland, Peloponnes, Corfu, Zakynthos, Italien, Toscana, Elba, Rom

Charco Manso

Wir nehmen einen Elverkaffee am Vulkanismuszentrum hinter Tacoron mit herrlichem Blick über die See. Weiter gehts, heute steht das andere Ende der Insel auf dem Programm, von Süd nach Nord, Punta Norte. Auf dem Weg dorthin fällt uns der Schriftzug „El Pinar“ auf dem Berg (Tanajara) auf, da müssen wir hin. Es lohnt sich richtig, ein Rundumblick auf einer mittelalterlich anmutenden Brücke. 

In Valverde halten wir nochmal beim Supermarkt und kaufen die Vorratskisten voll. Dann gehts auf die andere Seite des Berges und wir staunen. Heute sind La Gomera und La Palma so detailliert zu sehen. Prompt ruft Uwe an, er ist in Valle Gran Rey und winkt uns grad mal rüber. 

Überall auf der Insel springen die Knospen auf, die Mandelbäumchen beginnen zu blühen – es wird Frühling. 

Dann beginnen die Serpentinen hinter Echedo, hinunter zum Nordpunkt der Insel. 

Hier ist es bis runter ans Wasser grün. Das ist selten auf der Insel. Baden ist heute nicht drin, hier steht eine riesige Dünung. Aber Klettern über die Vulkanfelsen geht, dabei bewundern wir die Formationen, die der Atlantik im Laufe der Jahrhunderte hier in die Felsen geschwemmt hat. Höhlen, Bögen, unterirdische Flüsse, kleine Wasserfälle, riesige Fontänen. Ein Schauspiel der besonderen Art. 

Während wir so vor dem Bulli sitzen und das Internetspot nutzen, spricht uns Claudia an. Sie dachte, hier gäbe es eine Geburtstagsparty, aber hier sei ja gar keiner. Sie wohne seit sieben Jahren auf der Insel, habe eine Finca in der Nähe von El Pinar. Wir bieten ihr unseren Hotspot an, da fährt ein Auto vor. Und heraus springen fünf Partyfreunde, dabei das Geburtstagskind. Und zwei Hunde und ein Sack Kohle und was man noch so braucht für ne ordentliche Party. Herrlich. 

Sie verschwinden an die Grillplätze. Wir in den Bulli, es beginnt nämlich leider in Strömen zu regnen. Claudia hatte uns noch verraten, dass die Insel seit Jahren nicht mehr so grün gewesen sei. Dafür hätten wir – wörtlich: „Die Arschkarte gezogen, weil so schlechtes Wetter ist.“ 

Na super. Irgendwas ist ja immer. 

Regen und Guss.

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