Noch ein weiterer Tag mit Mücken und Großstadt wird einvernehmlich für nicht notwendig erachtet. Kurs NO liegt an – Biscayaküste.
Die letzte spanische Raststätte gibt uns mal wieder den Rest. Das Bad ist zwar wunderschön in Mamoroptik gehalten und vermittelt auf den ersten Blick ein septierliches stilles Örtchen. Der zweite Blick hat es allerdings in sich: 1. Toilette – keine Licht, 2. Toilette – nicht abschließbar, 3. Toilette – zugeschissen. Zum Glück findet der Kptn. und sien Fru auf der 4. Toilette alle erforderlichen Annehmlichkeiten für eine benutzbare Toilette.






Wir sind noch fit – und noch in der Lage weiter zu fahren. Nach einigen Ausschilderungsschwierigkeiten schaffen wir es schließlich die Grenze nach Frankreich zu finden und zu überqueren. Und wieder ein Landschaftswechsel, die Bäume wechseln die Farbe von grün (Nadelbäume und Olivenbäume) zu braun (Laubbäume ohne Laub).
Wir disponieren um und suchen einen Campingplatz in Frankreich. Gar nicht so einfach. Viele Plätze öffnen erst um den 1. Mai herum oder sind a.…teuer.
100 km hinter der Grenze findet die Park4Night App einen wunderschönen natürlichen Waldcampingplatz. Nur 10 km von der Autobahn entfernt.
Wir laufen in das Wäldchen ein, werden freundlich begrüßt und können uns einen Platz in einer kleinen Lichtung aussuchen. Das Highlight sind die kleinen wunderhübschen Toilettenhäuschen die sich perfekt in den Wald einpassen. Wir sind total hin und weg.









Dann kommt die Horrormeldung von Petra – sie hätte gelesen, dass der Dieselkraftstoff aufgrund des Streiks in Frankreich knapp werden könnte. Wir haben nur noch für 200 km Sprit im Tank – fast leer. OMG – der Kptn. schiebt Panik. Die Erste braucht ne Weile um ihn wieder zu beruhigen und trällert ihn in den Schlaf.
Alp und Traum.