GioVANni on Tour

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San Marino

Die Erste macht den Bulli von innen abreisefertig – der Kptn. von außen. Wir sind ein eingespieltes Team. 300-400 km am Tag zu fahren ist eigentlich eine schöne Entfernung (Autobahn / wochentags). So sind wir nicht zu genervt von dem LKW-Slalom, haben ne gute Strecke geschafft (gen Süden) und haben noch Zeit für eine kleine Exkursion, Fahrradtour oder ähnliches. Heute würde sich San Marino dafür anbieten, eine Miniaturrepublik, umgeben von Italien.
Gesagt getan – nach einer großen Abschiedszeremonie auf unserem Campinglatz in Torbole (Gardasee Nord). Lenken wir GioVANni auf die Autostrada gen Süden. Vorbei an Modena, Bologna und Rimini landen wir schließlich in der Microrepublik San Marino. Schon von Weitem kann man den Monte Titano sehen, auf dem der Heilige Marinus um 300 n. Chr. (nach was sonst?) seine Kapelle ursprünglich errichtet hat. Bei solchen Bergfahrtstrapazen braucht Giovanni nochmal frischen Diesel – man weiß ja nie. Wir tanken also auf der letzten – völlig unbesuchten – Tankstelle vor San Marino nochmal bis zum Rand voll. Nach dem Grenzübertritt könnte sich der Kptn. in den A…. beißen – San Marino ist wohl ganz nebenbei auch ne Steueroase – der Sprit kostet 15 Cent weniger – wieder was gelernt. Es gibt also kein Eis für den Käptn. in der Gelateria.

Aber mit der Seilbahn darf er trotzdem fahren – wir müssen nicht den steilen schmalen Weg zu den alten Stadtmauern zu Fuß erklimmen.
Neben den wunderschönen alten Gemäuern mit zahlreichen Türmen, Kirchen und Gassen, reiht sich ein Touriladen an den anderen. Schmuck, Parfüm, Taschen, Waffen, Klamotten, Brillen, Restaurants – es sieht aus, wie auf einem großen Butterdampfer. Wir schlendern an der Sonnenseite der Stadtmauer entlang und finden es trotzdem wunderschön, wenn man nicht nur ständig auf die glitzernden und blinkenden Schaufenster gucken müsste. Man muss sich regelrecht zwingen, seinen Blick der monumentalen Stadt zuzuwenden.
Es lohnt sich. In dem Titanus Museum lassen wir uns die Geschichte der Republik genau erklären – schließlich bringt uns auch schon wieder das letzte Cable Car zurück auf unseren Parkplatz zu Giovanni.
Touri und Gemäuer.

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