Die LKW und die Hunde machen früh Radau. Die Autobahn führt bis in den hintersten Zipfel der Hacke nach Taranto – von dort geht es weiter auf der SS7 nach Brindisi. Mit SS werden die Strada statale in Italien bezeichnet. Je kleiner die Nummer, desto besser der Straßenzustand – dieses scheint zu stimmen. Die SS7 lässt sich super nach Brindisi fahren im Gegensatz zur SS231 (gestern) – die war unterirdisch zu fahren.
Die Fähre von Brindisi nach Igoumenitsa fährt erst um 22:30h ab, wir müssen also noch irgendwie Zeit wegfließen lassen. Ne Weile stehen wir bei Brindisi neben einem alten Torre am Stand, außerdem besuchen wir noch Herrn Lidl und statten Leroy Merlin einen Besuch ab. Bevor es ganz schlimm dunkel wird, finden wir uns auf dem Terminal ein und warten dort auf die Fähre zum Land der Griechen. Wir haben alles richtig gebucht und dürfen an Bord rollen. Irgendwie ist das immer ziemlich aufregend. Ein kleines Schläfchen in der Kabine bringt uns wieder in Feierstimmung. Wir ziehen nochmal los – leider herrscht auf dem Dampfer schon Pyjamastimmung – keine Shoppingmal – kein Restaurant – kein Nightclub – kein Pool – alles ist geschlossen – Nix mehr los mit der Jugend von heute. Wir stellen uns also an die Reling und starren in die schwarze, sternenlose Nacht. Morgen früh sind wir in Griechenland.
Nacht und Wache.