GioVANni on Tour

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Mycenae

Heute Nacht waren es draußen nur noch +1 Grad. Was ne Hundskälte. Es geht ab heute wieder bergauf. Wir machen uns auf den Weg nach Mycenae – eigentlich ist es ein kleiner Umweg, wieder gen Norden – aber nur 30 km – das stört jetzt keinen.
Mykene ist wieder mal eines der bedeutendsten Städte aus der Vorzeit (Blüte 13. u. 14. Jh. v. Chr.) – alte Steine halt. Bewohnt war die Gegend allerdings schon seit 3000 v. Chr. – das ist aber eigentlich auch ganz klar – es sich echt hübsch hier… Schöne Aussicht – tolle Berge ringsherum. Ein perfekter Ort um sich niederzulassen. Allerdings war die ganze Sache mit der hübschen Stadt so ab ca. 400 v. Chr. schon wieder vorbei – verlassen und verkauft. Ab 300 v. Chr. wurde die verlassene Stadt Mycenae dann eine Touristenattraktion !!! – Alles klar – mit Tourismus kennen die Griechen sich also schon lange aus.

Der Typ, der Troja ausgegraben hat (Heinrich Schliemann) hat sich hier auch verwirklicht. Hat er aber gut hinbekommen, findet der Kptn., es ist wirklich unglaublich schön durch das alte Mycenae zu schlendern und sich die Steinreste und alte Grabstellen anzusehen. Der Kptn. und sien Fru sind hin und wech. Nach der letzten kalten Nacht ist es auch sehr schön, wieder durch die wärmende Sonne zu spazieren und nicht auf den Gasbollerofen angewiesen zu sein.
Vom Parkplatz der archiological site lassen wir Giovanni hinunterrollen in das neue Mycenae. Mitten im Dorf gibt es einen kleinen Campingplatz – von einem alten Ehepaar betrieben. Wirklich – der Platz ist zwar echt Asbach, aber so liebevoll hergerichtet – es ist eine Freude. Hühner und Hunde laufen frei herum. Alles ist hübsch bemalt und frisch geharkt. Es gibt Tische und Stühle, die wir uns an den Bulli holen können… Wir bekommen einen Teller mit Obst und einen Strauß mit Kräutern als Begrüssungsgeschenk. Wir können uns hier wohl fühlen. Es ist nicht superchic und die Toiletten haben auch schon bessere Zeiten gesehen… Aber die Atmosphäre stimmt.
Hühner und Hof.

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