Fahrradtour. Die Esel werden aus dem Ziegenstall gelassen und die Luft überprüft (Schwachpunkt) – alles ist im grünen Bereich. Heute gucken wir uns mal NEUE Steine an – das neue Corinth.
Von Sophia‘s Camperstopp geht es eigentlich immer nur bergab. Der Kptn. kriegt schon Schweißausbrüche, wenn er nur an den Rückweg denkt… – Es heißt also Akku sparen, damit nachher noch genug übrig ist. Unter der Küstenautobahn finden wir einen Tunnel, der uns auf die andere Seite läßt.
Schließlich stoßen wir auf die Küste und radeln an der Promenade entlang. Der neue Beton sieht teilweise schon genauso verfallen aus wie die alten Steine. Hier muss im Sommer der Teufel los sein. Eine Bar / Café / Restaurant reiht sich an das nächste. Der Kptn. und sin Fru sind gefühlt die einzigen Touristen, die unterwegs sind, ansonsten machen die Einheimischen einen Spaziergang in der wärmenden Sonne und besuchen die vereinzelt geöffneten Cafés.
Wir überqueren die Triiro Brück (Erbauer Calatrava) – tatsächlich hat sie eine große Ähnlichkeit mit der Guatianabrücke, die Portugal und Spanien verbindet. Es handelt sich ja auch um den gleichen Konstrukteur. Aber unsere Triiro Brücke ist ja nur eine Fußgängerbrücke.
Wir entdecken eine Bronzestatur von Alexander dem Großen (ja genau – der Typ mit der „Issos Keilerei“ – sie verlief negativ für ihn…) und ein Pferd mit Flügeln (Pegasus – Kind des Poseidon). Am Ende seiner Lebenslaufbahn wurde Pegasus in ein Sternenbild verwandelt – coole Sache – das will der Kptn. auch mal. An dem Platz vor dem Pferd bleiben wir hängen – die Erste mag Pferde – sie holt Kaffee und Kuchen um die Zeit mit dem Flügelgaul noch weiter genießen zu können – Sogar der Springbrunnen wird angestellt.
Es soll auch noch eine Statur von Poseidon geben, der nackt aufs Meer guckt, aber die ist leider dem Pegasus zum Opfer gefallen – Nunja.
Der Rückweg. Quer durch die Innenstadt und die Fußgängerzone (alle Läden sind geschlossen, es ist ja Sonntag 😉) – ist sehr entspannend. Auch den Weg zurück zum alten Korinth schaffen die Akkus und der Kptn. ohne größere Probleme. Super elektronische Drahtesel haben wir – Man hat den Kptn. ein paar mal „heureka“ schreien hören – er hatte wohl den berglosen Rückweg entdeckt.
Akku und leer.