Wir stehen um halb 8 Uhr auf – was früh ist. Damit Kostas auch gleich loslegen kann… Das Frühstück wird minütlich unterbrochen von des Kpnts. Rundumblick und der Suche nach Kostas. Hmm – kein Kostas. Ab 9 Uhr nehmen wir Schlagschrauber und Hammergeräusche war… Ahhh – es wird gearbeitet. Wir warten ab und waschen mal per Handwäsche die nötigsten Klamotten, um nicht die Unterwäsche umkrempeln zu müssen.
Kostas kommt mit einem freundlichen „Kalimera“ vorbei – „Ihr seid nachher dran“ – „Vorher kommen noch ein paar andere dran“ – Klaro – tranquilo – wir haben Zeit.
Die Wäsche wird trocken… Die Haare des Kptns. sind auch schon gestutzt. Der Klotank ist leer. Der Wassertank wieder voll. Alles ist durchgeputzt. Die Sonne ☀️ steht schon wieder tiefer am Himmel. Ein Auto nach dem anderen kommt auf den Hof und wird versorgt.
„Klaro – wir haben Zeit“ – denkt der Kptn. und wird etwas unruhig.
Wir beginnen über das Werkstattgelände zu schleichen und uns sichtbarer zu machen… Kostas sagt… wir sollen uns keine Sorgen machen – gleich sind wir dran…
Dann eben noch ne Pipe in der Sonne – der ein oder andere Schnack mit anderen WoMo-Fahrern. Und plötzlich geht alles sehr schnell. Mit drei Mann sind sie an Giovanni am rummachen. In 45 Minuten sind beide Luftbälge getauscht und Giovanni fährt wieder fröhlich mit der Hinterachse rauf und runter.
Wir verabschieden uns überglücklich von Kostas und seinen Söhnen und sind „on the road again“.
Beate steht bei der „Sunken City“ in der Nähe von Epidaurus. 40km – Man merkt Giovanni richtig an wie er sich über jede Bodenunebenheit freut, die er wegfedern darf. Wir stehen wieder bei Dimitri am Wasser und freuen uns über den Ausblick. Auf der weichen Hinterachse schläft der Kptn. wie der Prinz auf dem Grillspieß.
Sou und vlaki.