Die Erste hat eine Lücke in unserer must-see-Liste entdeckt – die prähistorische Höhle von Franchthi. Das geht ja gar nicht – wir brechen in aller Herrgottsfrühe auf – also ausgeschlafen und gefrühstückt. So um 11 Uhr. Unser Zeitgefühl ist nach der gestrigen Frühschicht (7.30 Uhr) total durcheinander.
Wir queren den Daumen jetzt gefühlt das 5. Mal Richtung Südwesten bis wir am Lampagianna Strand ankommen. Von hier aus kann man mit einer etwa 1000 Meter langen Kletterpartie die Franchthi Höhle besichtigen.
Der Kptn. muss sich etwas quälen – es geht mal wieder über Stock und Stein. Immer am Wasser entlang mit wunderschönen Aussichten. Zum Glück gibt es rote Pfeile mit Restwegangaben – das motiviert.
Schließlich stehen wir vor der riesigen Höhle – unglaublich groß. Hier konnten richtig viele Steinzeitler incl. ihrer Nutztiere drin wohnen. Und das haben sie auch von 38.000 v.Chr (Jungsteinzeit) bis 4.000 v. Chr. – Dann haben sie sich aus dem Staub gemacht, weil ein Teil der Höhle eingestürzt ist und es wohl etwas zugig wurde. Mit offenem Mund betrachten wir die Höhle. Der Kptn. versucht, sie irgendwie einigermaßen anständig auf Fotos zu bannen. Es ist nicht so einfach.
Zurück bei Giovanni beobachten wir bei einem Bierchen und ner Pipe den Sundowner über dem Meer. Wat n schöner Ort.
Gen und ießen.