Über unserem Bulli ist ein grünes Schattennetz. So haben die Campingplätze das hier in Griechenland, für den heißen Sommer. Die Erste hüpft aus dem Bett, turnt die Stufen in den Salon und reißt das Oberlicht auf. Nur leider sieht sie nur dies grüne Netz und keinen Himmel. Das ist der Preis des Campingplatzes. Wett macht das die unglaublich herrlich heiße Dusche. Der Käptn stöhnt. Dieses Gejauchze der Ersten, wenn sie von der Dusche schwärmt.
Er zieht sich die Decke über den Kopf. Der Pfannenbrotduft lockt ihn dann doch aus dem Bett, und die Aussicht, heute blinkende elektrische Knöpfe drücken zu dürfen. „Wann gehen wir endlich Wäsche waschen?“, drängelt er, noch den Kaffee in der Hand.
Am Nachmittag hängt unsere Wäsche unter dem Vorzelt eines eingewinterten Wohnwagens, Trockner gibt es hier nicht. Wir warten. Und schnacken mit den anderen deutschen Bullifahrern. Und trinken Kaffee. Und essen Pfannenbrot. Und schreiben Romane. Und rauchen Pfeife. Wie gut, dass der Campingplatz direkt am Meer liegt, da kann die Erste den Spaziergang als „Komm wir suchen Segelboote“ tarnen.
Pis und tazien